Archäologie
Wer träumt nicht davon, Archäologe zu werden ? Das Leben ist dann meist anders und bringt einen auf einen ganz anderen Beruf.
So war das auch bei mir. - Ich erfülle mir meinen Traum und gehe als "ehrenamtlicher Helfer" mit den Profi´s vom Landschaftsverband Westfalen Lippe (kurz: LWL) auf professionelle Grabungen um zu lernen.

Die Unterwasserarchälogie, die mich auf diesen Trip gebracht hat, wird weiter gepflegt. Da Grabungen selten sind, die Kosten und Personalaufwand sind imens, beschränke ich mich auf Training und die Mitgliedschaft in der DEGUWA (Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Unterwasserarchäologie) und der NAS (Nautical Archaeology Society.

Auch hier findet Ihr die neusten Aktivitäten oben und könnt Euch langsam in die Vergangenheit scrollen.

Private Party / Grubenbraten II

10. Oktober 2016

Oerlinghausen - Nach dem Grubenbraten bei den Kollegen des LWL - Landesmuseums diesmal mein erster “Allein Flug” (ohne Valerie). Im Rahmen einer privaten Party konnte ich überprüfen, ob ich denn ein gelehriger Schüler war. … und wenn ich mich schon öffentlich lächerlich mache, dann kann ich auch den Rest gleich noch ausprobieren!

Ein 3 - Gänge Mesolithik Essen!

Horsd’œuvre:
Hirtenkäse, garniert mit einer mousse aus Waldfrüchten mit Honig an Nuss Brot (auf der Glut gebacken),
Würzspeck an Nuss Brot, sowie
Eier, dekoriert mit Kaviar.

Hauptgang:
Grubenbraten mit und ohne Knoblauch mit geröstetem Steinzeitbrot.

Nachspeise (nicht realisiert)
Brotteig, gefüllt mit Brombeeren auf Haselnussblatt; gegart auf dem heißen Stein.

Dazu reichen wir Birkensaft und selbst gebrauten Meet.

Die Party-Gäste waren begeistert. Ja, die Braten sind gelungen!

Fotos werden nachgereicht!

NAS III - Erfüllt, aber nicht abgeschlossen…

17. September 2016

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Bielefeld - Ich habe heute die Mitteilung erhalten, das ich meinen NAS III erfüllt habe. Mit 120 von 100 nötigen Punkten. Der NAS III ist der vielseitigste Teil des NAS-Ausbildungsprogramms. Er enthält sowohl “antike Technologie”, moderne Technik [Sidescan-Sonar, Magnetometer usw.], als auch Mangement und Pressearbeit (..und noch viel mehr). In jedem Teilbereich muss man die Mindestpunktzahl erreichen.hoelenmalerei

Erfüllt sind die Punkte, abgeschlossen ist der Wissenserwerb aber nicht. Gerade arbeite ich mich im Archäologischen Freilicht Museum in Oerlinghausen in die Metallzeit ein. Kupfertreiben und Zinngießen klappt hervorragend, Bronzeguß und Schmieden stehen noch auf dem Programm (.. und wenn ich darf, auch die Arbeit an neuen Konzepten).
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Angelset; steinzeitlich

13. September 2016

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Bielefeld - Für das Angebot des afm-oerlinghausenAuf Beutezug” habe ich ein Angelset fertiggestellt. Senkgewicht aus gebranntem Ton, Angelhaken aus Knochen.

Grubenbraten

11. September 2016

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Detmold - Zubereiten eines Grubenbratens vor dem Landesmuseum in Detmold. Ein Stück “Steinzeit” zum Essen. Unter der Anleitung von Waleri darf ich die Grube ausheben, die Steine erhitzen und den Braten eingraben. - Drei Stunden warten und dann kommt der spannende Augenblick: “Ist das Essen gelungen?” - Ja, es ist gelungen! Die Besucher, welche das Fleisch verkosten konnten, waren begeistert. Selbst die Veganer konnten dem mitgegarten Gemüse etwas abgewinnen (..wenn auch mit etwas Fleischgeschmack).

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Ich muss das so schnell wie möglich wiederholen und schauen, ob ich es auch alleine hinbekomme. Es könnte also sein, das es im Museum demnächst mal was zu essen gibt.

Weiterbildung “Höhlenmalerei”

4. Mai 2016

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Metallzeit

23. April 2016

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Bielefeld - Nachdem ich meine Einweisung (incl. handwerklicher Fertigkeiten) in die Metallzeit erhalten habe, packe ich nun den zweiten “Klüngelbeutel”. Der Inhalt reicht von Zinnguss (Thorhammer), Kupfertreiben (Armband im keltischen Stil) bis hin zu Fibel und Essbesteck. (rechts: Angel Set [Steinzeit] mit selbst gefertigten Angelhaken aus Bein.

Was lange währt …

19. Dezember 2015

Bielefeld - Es war als “mittelfristiges Projekt” für 1 oder 2 Jahre geplant. Gedauert hat es nun fast 15 Jahre. Gestern kam per E-Mail die Freigabe für meinen NAS II - Report von den Archäologen des LWL, Niederlassung Bielefeld. Alle “sachlichen Fehler” sind raus. Fehlt noch die Rechtschreib-Korrektur, dann kann das Werk endlich in den Druck.
Es war, wie alle wissenschaftlichen Arbeiten bisher, für mich hauptsächlich eine Geduldprobe. Mein Dank (neben den Danksagungen in der Printausgabe) gilt allen denen, die mich hierbei unermüdlich unterstützt haben. Danke für Kaffee, Sofas und Kekse … und unendlich viel Geduld, liebevoll verpackte Kritik und Verbesserungsvorschläge.

Meet

2. Oktober 2015

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Bielefeld - Aus: “..des kleinen Archäologen Experimentierküche”: Meet!

Was brauchen wir, um ein gutes “Stöffchen” zu brauen: Honig, Hefe, Flaschen, Trichter und ein wenig Zuckerwasser (siehe oben). [..in dem Becherglas links befindet sich das Lebeneselexier Kaffee!]

Die Hefe in lauwarmem Zuckerwasser auflösen. Ihr leicht aufbrausendes Temparment behält sie bis zu ihrem Tod. [Daher niemals die Flaschen fest verschließen! EXPLOSIONSGEFAHR durch Überdruck!]

meet01Den Honig mittels Trichter in die Flaschen verfüllen, Hefe mit Zuckerwasser beifügen, fertig! Die Arbeit erledigt dann die Hefe. Der Zucker wird durch den Pilz in Alkohol (arab. der Flüchtige) und CO2 (daher der Überdruck) umgewandelt.

Bis Weihnachten stehen lassen. Dann ist die Hefe tot und hat sich gesetzt. Dann abgießen und genießen!

Bronzeguss

28. September 2015

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Oerlinghausen - Am Sonntag ergab sich die Gelegenheit im afm-oerlinghausen BronzegusBronze ist eine Legierung aus Kupfer und Zinn.
Erste Erfahrungen als “Bronze-Werkzeug-Benutzer” konnte ich ja bereits in Unteruhldingen sammeln. Hier ging es um die Herstellung der Werkzeuge.s ausführlich kennen zu lernen.
Wie immer, es sieht viel einfacher aus, als es wirklich ist. Angefangen bei der Temperatur der Schmelze, über die richtige Gieß-Geschwindigkeit bis hin zur optimalen Gestaltung der Gießform - viele Parameter müssen mit einbezogen werden.
 
… und längst nicht jeder Guss gelingt.

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Wikingertage im afm-oerlinghausen

18. September 2015

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Oerlinghausen - Die Wikinger sind eingefallen. Nicht als Plünderer und Eroberer, sondern als Händler und Handwerker. Kleines Video vom Start des Lagerlebens.

EXARC Director Paardekooper wins Museum Horizon Award 2015

17. September 2015

Die EXARC ist der Verband der Experimental-Archäologen, also der Menschen, die herausbekommen wollen, wie etwas gemacht wurde. Im Rahmen unserer Tagung der Unterwasserarchäologen in Unteruhldingen konnte ich die hervorragende Arbeit der EXARC im Pfahlbaumuseum kennen lernen.
Dr. Paardekooper ist Leiter des afm-oerlinghausen.

Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg!

The Museum Horizon Award, in existence since 2009, is awarded by Museum Horizon, the Hans Manneby Memorial Fund for Museum Development. The price is for persons who contribute in an innovative manner to the developing and changing role of museums in contemporary society, local as well as global. ..mehr


..erster Baumwoll-Faden

27. August 2015


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Bielefeld - Heute stand der “Feldbrand” auf dem Programm. Statt Tonperlen habe ich das Gewicht für eine Spindel ausgeformt und gebrannt. Ein Stückchen Haselnuss-Holz eingepasst und dann musste die Watte aus dem Medizinschrank dran glauben. Ich habe mich an meinem ersten Baumwollfaden versucht. - Nicht wirklich gut. Der Durchmesser schwankt sehr stark und so wirklich auf den Faden möchte ich mich auch nicht verlassen.

Ich werde mich wohl erst einmal richtig einweisen lassen müssen.

Schmieden

24. August 2015
dsci0100 Oerlinghausen - In meinem Versuch, mehr zu lernen, habe ich mich im afm-oerlinghausen beworben. Die Entscheidung, ob ich in Frage komme, hängt natürlich von der “Machbarkeit” ab. Also hospitiere ich bei “Kollegen in Spe”, um möglichst viel Wissen von ihnen übernehmen zu können.

Am Rande meiner Hospitation traf ich im Museum auf eine kleine Gruppe “Wikinger”, die gerade einen Grubenbrand vorbereiteten. Wir kamen ins Gespräch und schon ergab sich die Möglichkeit, die Schmiede für ein Versuchsstück zu missbrauchen. Angeleitet wurde ich von Björn (13). Ganz so schlimm kann ich mich nicht angestellt haben, denn am Sonntag durfte ich wieder an Esse und Ambos. (Gut, ich habe als Ersatz für das verwendete Rohmaterial meine Metallreste an Rund- und Kanteisen, sowie eine CD mit den Bildern des Vortages mitgebracht.)
Gefertigt habe ich frühmittelalterliche Gürtelhaken. Mein 2. Werkstück wurde schon mit einer Torsion verziert (Bild unten links; Bild rechts: Scherben vor dem Brand.) und im Anschluss an das Foto verschenkt. - Werkstück 1 fristet jetzt seine Existenz als “Schlüsselhalter” an meinem Gürtel. Trägt sich hervorragend.


guertelhakenDie Scherben vor dem Brand.

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Bestätigung

21. Juli 2015

grabung01Bielefeld - Soeben eine schriftliche Bestätigung für meine Grabungsteilnahmen erhalten. Alleine diesmal sind es 25 Grabungstage (.. und 60 Grabungstage sollen es werden).

Ich denke, ich höre mit dem zählen auf und gönne mir nur noch den Spaß mit den Archäologen des LWL unterwegs zu sein. Irgendwann habe ich die Tage voll, aber der Spaß bleibt.

Einen herzlichen Dank an die Archäologen des LWL, Niederlassung Bielefeld, die mich immer wieder mit auf die Grabungen lassen um zu lernen.

“Baumleiche” in Salzkotten entpuppt sich als wertvoller Zeitzeuge

27. Juni 2015
Baumleiche

Baumleiche
Archäologie Online:
Eigentlich sollte nur ein störendes Holzstück aus den Feuchtwiesen bei Salzkotten-Scharmede beseitigt und vorsichtshalber im Vorfeld untersucht werden. Dass sich das Holz als »Baumleiche«, 1.500 Jahre alt und als historischer Zeuge von großem Wert herausstellte, überraschte nicht nur die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), sondern auch weitere Fachwissenschaftler und den Eigentümer der Wiese. Der Baum stürzte um, als die Völker im Norden Europas und auch in dieser Region in Bewegung kamen und sich neue Siedlungsgebiete suchten.
… mehr

Ausgrabung in Herford bringt Funde aus der Karolingerzeit

20. Juni 2015

Die Doppelheiligenfibel mit rotem Grubenemail ist eine der am besten erhaltenen derartigen Stücke aus Westfalen-Lippe. (LWL/Brentführer)

Die Doppelheiligenfibel mit rotem Grubenemail ist eine der am besten erhaltenen derartigen Stücke aus Westfalen-Lippe. (LWL/Brentführer)


Bielefeld - Die offizielle Pressemitteilung ist raus! Der Einsatz hat sich also richtig gelohnt! - DANKE das ich dabei sein durfte!

Archäologie - Online:
Was als Routine begann wurde zur archäologischen Überraschung. Denn der Boden an der Clarenstraße in Herford offenbarte den Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ein ganz neues Kapitel der Herforder Stadtgeschichte. Zum Abschluss der baubegleitenden Ausgrabungen halten die Archäologen jetzt neben wertvollen Funden und Befunden vor allem wichtige Erkenntnisse über die Siedlungsgeschichte rund um das bekannte Damenstift aus der Karolingerzeit ab dem 9. Jahrhundert in den Händen. …mehr

Grabung abgeschlossen

29. Mai 2015

.. the morning after: Der Bagger tobt durch die Ex-Grabung.
.. the morning after: Der Bagger tobt durch die Ex-Grabung.

Herford - Gestern die Grabung abgeschlossen. Wie (fast) immer, im letzten Augenblick taucht noch ein wichtiger Befund auf. - Es war ein harter (ehrenamtlicher) Arbeitstag der mit einer “Punktlandung” endete. - Alles ausgegraben und gesichert.

Notgrabung geht weiter…

22. Mai 2015

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Herford - Arbeiten unter Zeitdruck. Kaum sind die Befunde gesichert, kommt der Bautrupp.

… weiter graben…

18. Mai 2015
old-admiral2 Herford - Heute nach der “Erwerbsarbeit” wieder bei den Archäologen mit angepackt. Immerhin, einen Befund konnte ich für Morgen schon vorbereiten. Dann noch Profil heraus arbeiten und “Rest” ausheben.
Begrüßt wurde ich übrigens von dem “Alten Admiral”.


…Arbeit unter Zeitdruck

5. Mai 2015

Herford - Nach der “Erwerbsarbeit” noch auf der Grabung ehrenamtlich tätig gewesen und Befunde ausgehoben. Es gibt viel zu tun, und die Zeit ist knapp (wie immer bei Notgrabungen).

Bergen was zu bergen ist: In meinem Befund heute jede Menge Knochen und Keramik.

Grabung geht weiter….

29. April 2015

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Herford - Die Grabung geht weiter. Es hat geregnet. Ich darf daher erst mal mein Planum freikratzen, um die Befunde wieder gut sichtbar zu machen. Nachdem die Befunde lokalisiert sind, alles mit dem Grabungsplan abgeglichen ist, legt die leitende Archäologin fest, was wie zu machen ist. Insgesamt habe ich vier Befunde ausgegraben. Davon einer, gefüllt mit Verbrennungsresten (sieht nicht wirklich alt aus). Aber erst einmal alle “Funde” in einer Fundtüte verpackt.

Heute hatten wir Unterstützung aus Münster. Auf der Grabung herrscht gute Stimmung und wir haben ein “heiteres Beruferaten” gestartet. - Das war einfach für mich: Profis aus Münster sind entweder Archäologen oder Grabungstechniker. Viel interessanter fand ich die Berufsvorschläge für mich: “Ornithologe” war darunter. ;-)

Tagewerk:

24. April 2015

herford-bef00

Herford: - Ich grabe mich jetzt also in die Geschichte der Hansestadt Herford. Wieder einmal ist es Mittelalter. Immer unter der fachkundigen Aufsicht des “Alten - Admirals” (so haben wir die Katze kurzerhand getauft).

old-admiral

Endlich wieder Grabung..

22. April 2015

Bielefeld: Auch wenn im Augenblick kaum Zeit dafür ist, ich darf wieder mit auf Grabung. Diesmal in Herford! - Wie passend, es liegt am Weg!

Schreiben am NAS II-Report

13. April 2015
umzeichnung01 Bielefeld: Die Arbeit an meinem NAS II - Report geht weiter. Das Grobkonzept steht, die Detailarbeit kostet Nerven. - Abbildungsverzeichnis, Inhaltsverzeichnis, Quellenangaben usw. bloß nichts vergessen!

 

Sparrenburg - archäologisch

4. April 2015


sparrenburg-archaeo-235jpg Bielefeld - Langes Wochenende und Background Recherche zur Archäologie der Sparrenburg. Nach meiner Freigabe für das NAS II - Projekt lese ich mir den “Kontext” zu meiner Grabungsteilnahme an. Inzwischen bin ich auf Seite 135 (von 200). Der Kopf raucht! So oft, wie die Burg umgebaut wurde, wird es schwierig, den Überblick zu behalten. Dabei will ich nur über ein kleines Detail der Burg schreiben. Einen Schießraum in der Mauer der mittelalterlichen Vorburg, der offensichtlich erst nachträglich eingefügt wurde.


Tagung in Bremerhaven..

20. März 2015

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Bremerhaven - Tagung der Restauratoren in Bremerhaven. .. und wir sind mittendrin. Tagungsort ist das Schifffahrtsmuseum. KLASSE!

Nacharbeiten

Nachdem alle Funde geborgen und gewaschen sind, beginnt die Nacharbeit. Ein großer Teil geht gleich ins Archiv. Einzelne Stücke werden aufbereitet.
So kam ich in die "Fundbearbeitung", jenen Bereich, der Hobbyisten normaler Weise verschlossen ist.

Projekt beendet!

25. Februar 2015

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Hochzeit

10. Februar 2015

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Bielefeld - Der zweite Versuch ist besser gelungen. Heute war Hochzeit der Scherben. Alle großen Teile passen zusammen. Damit ist die Grundform klar und die restlichen Scherben können, schon anhand der Glasur, leichter eingepasst werden. - Vorausgesetzt, sie sind Teil einer Bruchkante. Es bleibt halt noch was zu tun.

…da waren es nur noch 4!

Bielefeld - Mein Klebeprojekt geht langsam weiter. Inzwischen habe ich nur noch 4 große Scherben (..und ein wenig Kleinzeug). Die grobe Passprobe zeigt: Es ist wirklich nur ein Topf.

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Der Kleber stellt mich auf eine Geduldsprobe. Je größer die Scherben werden, desto wichtiger ist es den Kleber erst aushärten zu lassen. - Also, wieder Pause bis morgen und dann geht´s weiter.

…langsam formt sich der Topf..!

27. Januar 2015

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Bielefeld - Langsam formt sich aus den Scherben ein Gefäß. Heute durfte ich auch meine erste Klebestelle wieder lösen. - Es viel mir wie Schuppen von den Augen, zwei Teile passen zusammen. Schade, dass dazu eben einiges wieder auseinander genommen werden mußte.

Jetzt härtet der Kleber erst mal richtig durch.

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Bielefeld - … langsam geht es mit meinem Kleben vorwärts. - Obwohl: Ich werde wohl einige Klebestellen lösen müssen um besser Nachzuarbeiten. Aber das Risiko war mir bekannt.

Puzzle-Time

19. Januar 2015

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Bielefeld - Ich beginne mit dem Kleben der Fund-Scherben. Nachdem passende Teile bereits ohne Klebstoff gruppiert wurden, wird es nun spannend.

Wird es gelingen den Topf zu rekonstruieren?

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80-Teile-Puzzle

15. Januar 2015

Bielefeld - Ich habe damit begonnen mein 80-Teile-Puzzle zu lösen. Es handelt sich um den Fund aus Grube 22, Park der Menschenrechte in Bielefeld. Wenn ich den Profis glauben darf (..und das tue ich), dann handelt es sich um ein Gefäß. Inzwischen passen die ersten Teile zusammen und so ganz nebenbei wechselt ein Tipp nach dem nächsten zu mir. Tipps, wie ich mir die Arbeit leichter machen kann.

..fertig für´s Archiv

22. November 2014

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Bielefeld - Den ersten Teil der Funde habe ich gereinigt und getrocknet. Jetzt werden sie (jeder Befund in eine Kiste), getrennt nach Glas, Metall, Knochen und Scherben verpackt um im Archiv auf die wissenschaftliche Bearbeitung zu warten.

Damit ist wieder Platz da, um den Rest zu bearbeiten!

..echt ehrenamtlich!

21. November 2014

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Bielefeld - Kleiner Zwischenbericht aus der “Werkstatt”. Die Nachbearbeitung der Funde aus dem “Park der Menschenrechte” geht weiter. Langsam wird der Platz zum Trocknen knapp und es gibt noch einiges zu reinigen.

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.. spülen für die Archäologen!

14. November 2014

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Bielefeld - Heute morgen war ich dann Scherben spülen bei den Archäologen des LWL Bielefeld. Ehrenamtlich, versteht sich. Nachdem die Landesregierung die Mittel defacto gestrichen hat. Zu sehen sind 3/4 des Befundes 22 aus dem Park der Menschenrechte. Ich denke, zwei Töpfe lassen sich recht gut rekonstruieren und ich darf lernen wie man KLEBT.

Vergessen

13. November 2014

vergessen

Bielefeld - Ein Zufallsfund beim Werkzeug reinigen. Ein achtlos entsorgter Grabstein.


Nassholzbergung


Dieses Projekt hatten wir im Sommer 2014 und ich habe auf der Homepage noch nicht berichtet.

Bielefeld - Manchmal glaubt man an den außergewöhnlichen Fund und findet …etwas außergewöhnliches. In diesem Falle haben wir liebevoll eine Mooreiche ausgegraben. Damit herrscht Klarheit und der Eigentümer des Grundstücks ist beruhigt.

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Deutlich sind Bearbeitungsspuren im Holz zu sehen.

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Grabung im Park der Menschenrechte

Arbeiten gehen weiter

29. Juli 2014

Bielefeld - Wir lassen uns nicht aufhalten und arbeiten auf der Grabung weiter. Befunde werden geputzt, 
vermessen und fotografiert.

Heute konnten wir ein Stück der “Kanalisation” von 1893 entdecken. Die Lutter wurde in den Jahren vor 1893 in den Untergrund verlegt. Der Bach wurde als Entwässerung für Privat und Gewerbe genutzt und stank.

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Ausflug in die Bronzezeit

26. Juli 2014

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guss1Bielefeld / Oerlinghausen - Gestern, an diesem schwarzen Freitag, kam eine Gruppe Archäologiestudenten aus Wales auf unsere Grabung. Heute habe ich die Gruppe in Oerlinghausen bei “Living History” besucht. In einem Vortrag ging es um dieAusarbeitung des Unterschiedes zwischen “experimenteller Archäologie” und “Living History”.
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Schwarzer Freitag ..

26. Juli 2014

Bielefeld - ..wir hatten einen “schwarzen Freitag” auf der Grabung. Als erstes kippt unerwartet ein Stück Mauer (3,5 Meter lang, 1,2 Meter hoch und ca. 80 cm breit) aus dem Verbund. Glücklicher Weise ist keiner von uns in der Nähe. Eigentlich wollten wir die Mauer putzen um sie anschließend zu dokumentieren.
Shit happens. - Keiner wurde verletzt oder gefährdet. Nur unsere Archäologin war entsprechend “sauer”.

Beim Putzen des Fundamentes löst sich ein Stein aus dem Abraum, rollt die Böschung herunter und trifft unsere Archäologin am Kopf. Die Rettungskette funktioniert hervorragend. Notarzt, Sanis und Feuerwehr sind schnell am Einsatzort und übernehmen die Versorgung. - Vorsicht ist oberstes Gebot!

Artikel in der NW….

Keller ausgegraben

23. Juli 2014
befund-01Keller am Abend - .. der Schutt ist raus, der Fußboden ist frei gelegt!

Bielefeld - ..die Grabung macht Fortschritte! Heute den Keller ausgehoben. Einen Großteil der Arbeit hat der Mini Bagger gemacht, es blieb aber immer noch genug für die Schaufel übrig. - Also, Dreck und Bombenschutt aus dem Keller gemannt.

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..unsere “Abraumhalde”, der Mini Bagger macht grade Pause.

Befunde ausgegraben

21. Juli 2014

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Bielefeld - Heute typische Archäologenarbeit: Planum putzen und Befunde ausgraben. Echt Klasse, die Archäologen des LWL lassen uns selbstständig die Befunde ausgraben und Funde sichern.

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Zeugen einer versunkenen Zeit

18. Juli 2014

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Bielefeld - In der Printausgabe des “Westfalen-Blatt” (Lokales Bielefeld) macht die Grabung Schlagzeilen. Die Fotos sind klasse, verlieren aber beim Scannen erheblich an Qualität.

Presse auf der Grabung

16. Juli 2014

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Bielefeld - Heute war ein Fotoreporter des Westfahlen-Blatt zu Besuch auf der Grabung. Selbstverständlich haben wir alles liegen und stehen lassen um Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Die schönsten Funde, soweit nicht noch im Befund, wurden aus den Tüten geholt und arrangiert. - Dann noch “die Funde mit Kennerblick anschauen” und schon sind die Bilder im Kasten.
Schauen wir mal, wie die Berichterstattung hinterher im Printmedium aussieht.

Mein Befund von heute…

11. Juli 2014

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Bielefeld - Ein Tag auf der Grabung. Mein Befund für heute war die Rinne, welche links neben dem Schacht liegt. Ansonsten: Planum mit der Schaufel herstellen.
Ich fühle mich ausgeglichen und müde! - Klasse!


Erste Mauerreste bei Grabung gefunden

8. Juli 2014

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Bielefeld - Die ersten Mauerreste sind entdeckt. Hier der Beitrag von Radio Bielefeld:

Die Ausgrabungen im Park der Menschenrechte haben schon jetzt einen ersten Erfolg gebracht. Die Archäologen sind nach nur vier Stunden auf ein historisches Mauerwerk gestoßen, vielleicht Überreste einer Bebauung. Teile davon sind bereits vorsichtig freigelegt worden. Aus welcher Zeit die Mauer stammt, können die Experten erst in ein paar Tagen sagen. Die Wissenschaftler hoffen dort wichtige Spuren zur Entstehungsgeschichte des Viertels zu finden. Die Grabungen in dem Park zwischen dem Gymnasium am Waldhof und der Marienkirche dauern noch die ganzen Sommerferien.

Werksteine und Baumaterialien der Antike

11. Mai 2014

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Erlangen - Zurück vom Seminar “Werksteine und Baumaterialien der Antike” und der OMV der DEGUWA. Dr. Martin Boss, der Kustos der Sammlung am Institut für Klassische Archäologie und Antikensammlung brachte uns die klassischen Bautechniken näher. - Erstaunlich, was in der Antike bereits möglich war, und was wir wieder verlernt haben. Unsere Brücken stehen nach 50 Jahren marode da, die römischen Bauwerke stehen nach 2.000 Jahren immer noch (ohne Wartung).

… und wieder war die Informationsdichte extrem hoch. Der Kopf raucht immer noch. Aber so ist das halt, wenn man mit exzellenten Dozenten konfrontiert wird. Es macht einfach Spaß, diese Informationsmengen aufzunehmen und anschließend zu verarbeiten.

Wieder ein gelungenes DEGUWA-Seminar, das ich beruhigt weiter empfehlen kann.

Werkzeugtest

17. April 2014

Bielefeld - Für den Videoschnitt sind neue Bilder eingegangen. Dabei war auch dieses:

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Test des Bronzebeils. Das Werkzeug ist erstaunlich leistungsfähig. Im Verhältnis zur Steinaxt etwa 4 mal effektiver und kann sich durchaus mit Stahlwerkzeug messen. Einzig die Standdauer ist ein Manko. Das Bronzewerkzeug muss öfter nachgeschärft werden. Dafür verwendeten wir einen einfachen Kalkstein der das Werkzeug rasiermesserscharf machte.

Videoschnitt begonnen…

15. April 2014
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taucherBielefeld - Ich habe mit dem Grobschnitt der Tagung in Unteruhldingen begonnen. Nach einem Tag Arbeit vor dem Bildschirm nimmt das Ganze langsam Formen an. Irgendwie scheint mir, dass doch Videomaterial abhanden gekommen ist, ebenso wie Fotos.

Zu Besuch bei …

22. März 2014 ..die Dendro-Archäogen:
dendro1… den Schweizern: Wir fahren nach Eschenz und besuchen die Insel Ward. Seit der Jungsteinzeit ist dieses Gebiet besiedelt. Die Römer bauten hier eine Brücke und die Pfähle sind z. T. heute noch im Rhein sichtbar. Das kleine Dorfmuseum stellt die wichtigsten Funde aus.
Die Gastfreundschaft der schweizer Kollegen ist einfach überwältigend.

Dann beginnt die eigentliche Tagung mit der Posterpräsentation.


insel-ward

Experimental - Archäologie

20. März 2014
exarch
Heute startet unser Seminar “Experimentelle Archäologie”. Wir haben ausgiebig Gelegenheit, Werkzeuge mit Stein- und Bronzeschneiden zu testen. Der Bau von Fischfanggerät steht ebenfalls auf dem Programm. Ebenso das Anfertigen von steinzeitlichem Schmuck.
So habe ich heute eine Stein- und zwei Kernperlen gefertigt. Ein Doppel-Angelhaken mit Haspel und Schnur konnte ich ebenso fertig stellen.

Tauchgang im Bodensee

20. März 2014

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Ludwigshafen - Gestern Tauchgang im Bodensee. Erstaunlich gute Sicht von ca. 8 Metern. Die Tauchcomputer konnten sich nicht auf eine Temperatur einigen. Zwischen 4 und 6 Grad zeigten die Maschinen an. Mein Regler drückte auf 17 Metern Luft ab, war also kurz vor der Vereisung. Dabei war er gerade erst in der Revision.

Heute startet der Lehrgang in experimenteller Archäologie.

Neues Video - Santa Manza II

3. Januar 2014

Bielefeld - Impressionen von der Unterwassergrabung vor Korsika.

santamanza

Tag der offenen Tür im rgzm

18. November 2013

Mainz - Alle zwei Jahre darf man im rgzm in die Werkstätten und Labore. Hier kann man einen tiefen Einblick in die, sonst so verborgene Arbeit, der Restauratoren tun, kann fachsimpeln und Erkenntnisse sammeln.

Als Ergänzung bot sich das “Museum antike Schifffahrt” (eine Abteilung des rgzm) an. Neben hervorragenden Modellen kann man hier auch Rekonstruktionen bewundern.

Das Fotografieren ist in beiden Museen verboten.

Zwischen-Bericht

7. August 2013

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Bielefeld - Beginn der “Foto-Dokumentation”. Detail-Bild des Schießraums mit Nordpfeil und Maßstab. Deutlich zu erkennen sind die beiden Schießscharten. Beide sind vermauert.

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Das Haus der Wachen

1. August 2013

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Bielefeld - .. unsere Grabung hinterläßt Spuren in der Presse, genauer gesagt im Westfalenblatt.

Donnerstag, 01. August 2013 - 02:20 Uhr
Von Burgit Hörttrich und Hans-Werner Büscher (Fotos)

Bielefeld (WB). »Wir setzen auf die Achtsamkeit der Besucher«, sagt Eva Schreiber, beim städtischen Immobilienservicebetrieb (ISB) zuständig für die Sparrenburg. Achtsam umgehen sollen die Besucher mit dem Torhaus unmittelbar neben der Brücke. Das wurde frei gelegt, der lange zugemauerte Eingang am Mittwoch geöffnet. (mehr..)

Grabung auf der Sparrenburg

31. Juli 2013

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Bielefeld - Mein dritter Tag auf der Grabung. .. und es war ein erfolgreicher Tag für das ganze Team! Aber der Reihe nach. Ich bin als “ehrenamtlicher Praktikant” für das LWL tätig und darf bei der Grabung auf der Bielefelder Sparrenburg mitarbeiten und lernen.
Gefunden wurde eine, bisher unbekannte, Mauer. Es gilt zu klären, ob es sich um die Außenmauer der ursprünglichen Burg handelt. Dazu sind Teile des Befundes auszugraben.
Heute war ich am Turm und dem Schießraum tätig. Bis auf die “Fensterbretter” konnten wir uns runter arbeiten. Wenn alles klappt können wir morgen nach der Schießscharte suchen und schauen, ob die offen ist.
Kira hat sich an einen Wasserabfluss “eingegraben”. Mit viel Erfolg, der Wasserabfluss ist (fast) ganz frei.abfluss

Grabungen auf der Sparrenburg

25. Juli 2013

Bielefeld - Die Archäologen arbeiten wieder auf der Sparrenburg. Auf der Südseite wurden Mauerreste entdeckt. Diese scheinen zur ursprünglichen Burg zu gehören.

… Funde, rekonstruiert!

11. Juni 2013
Zerbrochener Topf (Kumpf), geflickt mit Pech und Rinde.

Zerbrochener Topf (Kumpf), geflickt mit Pech und Rinde.

In der Nähe von Leipzig - Damit sich die Leser eine Vorstellung machen können, hier Bilder. Oben restaurierte Keramik, unten ein Langhaus. Die Keramik finden wir meist als Scherben und müssen aufpassen, dass aus dem 100 Teile Puzzle kein 10.000 Teile Puzzle wird. Von dem Langhaus finden wir bestenfalls Pfostenlöcher und die Reste von Gräben.
Das Bild oben stammt aus Schkeuditz-Altscherbitz, die Hausrekonstruktion steht in Oerlinghausen bei Bielefeld.

Rekonstruiertes jungsteinzeitliches Haus im Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen. Die schweren Holzpfosten sind zur Fundamentierung tief in die Erde eingelassen.
Rekonstruiertes jungsteinzeitliches Haus im Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen. Die schweren Holzpfosten sind zur Fundamentierung tief in die Erde eingelassen.

Grabungs-Praktikum

8. Juni 2013
 
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In der Nähe von Leipzig
- Wir sind zu Gast auf einer Grabung der Landesarchäologen Sachsen und dürfen am “Befund schnuppern”! Der Regen hat aufgehört, jetzt ist eitel Sonnenschein! Bis zur Frühstückspause geht das noch mit Hut, danach ist nur noch Pali-Tuch und Sonnenbrille angesagt. Als “Schreibtisch-Täter” sind wir so viel Sonne und frische Luft gar nicht gewöhnt … von der harten körperlichen Arbeit mal ganz zu schweigen! Morgens um 7:00 Uhr auf der “Baustelle” sein, einweisen lassen und dann kratzen, graben, messen, zuschauen und … die Augen offen halten. 9:00 Uhr Frühstück, 12:30 Uhr Mittag, 16:00 Uhr Feierabend. Aber hallo. Um 19:30 Uhr auf dem Sofa einschlafen und um 21:00 Uhr ins Bett umziehen und weiter schlafen.
team
Unser “Vertrauen erweckendes Team”.

Video-Schnitt begonnen..

4. April 2013

Bielefeld - Ich habe jetzt begonnen das Video zu schneiden. Es wird nicht bei dem Material bleiben, welches ich in Manching gedreht habe. Die Aufnahmen der “Römertage” in Haltern am See sind eine hervorragende Ergänzung.

Einen ersten Eindruck erhaltet ihr hier….

Preview...

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In Poseidons Reich - Fachtagung der Unterwasserarchäologen

2. April 2013

Erste Impressionen

Erste Impressionen

Bielefeld - Es ist jetzt schon zwei Wochen her und der Bericht zur Fachtagung steht immer noch aus. Hier nun der erste Erlebnisbericht von der Tagung.
Das “kelten und römer museum” in Manching war der Veranstaltungsort. Dem geneigten Leser und Interessierten bekannt durch den Fund der zwei römischen Patrouillenboote (der am besten erhaltenen nördlich der Alpen). Ich hatte Gelegenheit alle wirklich wichtigen Leute zu diesem Fund zu hören. Der Konservator aus Mainz (Schiffsarchäologisches Museum) sprach während der Exkursion zum Fundort ausführlich über die Schwierigkeiten der Bergung sowie der Konservierung. Dr. David, Leiter des Museums in Manching, berichtete über die Umstände der Präsentation der Funde. Aus Hamburg erhielten wir den Einblick in die Rekonstruktion, denn die Boote waren die Vorlage der “Viktoria”, welche ich in Haltern am See in Aktion erleben durfte.
Ich will Euch hier nicht mit Details langweilen (lest die SKYLLIS, die Publikation der DEGUWA) aber die Fachbeiträge waren wieder absolute Klasse. Dem Vorstand der DEGUWA ist es wieder einmal gelungen, excelente Referenten zu bekommen, die einen guten Eindruck vom aktuellen Forschungsstand vermitteln konnten.
Am Rande der Fachtagung ergab sich auch die Möglichkeit, an einem römischen Kochkurs teilzunehmen. Unter der fachkundigen Anleitung von Dr. Annette Böhm, Haltern am See, wurden verschiedene Gerichte zubereitet und den kundigen Archäologen zur Verkostung am Büfett angeboten und dankbar mit großem Appetitt angenommen.
Hier auch der Dank an das Team des Museums für die hervorragende Zusammenarbeit. Ohne die Mitarbeiter des Museums hätte die Tagung wohl nicht so reibungslos geklappt (wir haben tatsächlich den Terminplan eingehalten).

Managing Underwater Heritage

29. März 2013

Manching 13./14. März 2013

Jedes erfolgreiche archäologische Projekt basiert auf einem guten Management. So gehören Personalplanung, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Publikationsmanagement längst zu dem Aufgabenbereich eines Projektleiters.
Ich habe am 13. und 14. März an dem Seminar in Manching teilgenommen. Im Vorfeld der Tagung “In Poseidons Reich XVIII” konnte ich praxisnah das Handwerkszeug erarbeiten. Der DEGUWA ist es wieder einmal gelungen, hochkarätige Dozenten für dieses nicht ganz einfache Thema zu gewinnen. Angehende Unterwasserarchäologen, archäologische Forschungstaucher und ehrenamtliche Grabungshelfer konnten sich im Vorfeld der Tagung mit Themen wie “Project Management”, “Fundraising und Sponsoring”, “Kooperation mit Behörden, Universitäten, Museen und Vereinen” intensiv auseinander setzten.
Ein besonderes High-Light war jedoch das Thema “Umgang mit Medien und öffentliche Präsentation” welches von R. Porsch vom Axel Springer Verlag transparent gemacht wurde.

Ich möchte mich hier bei allen Dozenten und natürlich den Verantwortlichen der DEGUWA für dieses hervorragende Seminar bedanken.

Am letzten Ankerplatz der Römerboote

19. März 2013

Manching - Die DEGUWA macht Schlagzeilen im Donau-Kurier.


Manching (DK) Das Kelten- und Römermuseum Manching war heuer der Austragungsort der internationalen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie. Ein Schwer-punkt waren die Römerboote, die 1986 in Oberstimm entdeckt worden waren. (mehr)

IN POSEIDONS REICH XVIII

11. März 2013

Navigare necesse est, vivere non est necesse*
Die Tagung steht unter dem Thema: “Die Versorgung Roms und seiner Provinzen mit Lebensmitteln, Wirtschaftsgütern und Soldaten.”

Neben den wissenschaftlichen Vorträgen wird auch ein Seminar zum Thema: “Managing Archaeology” angeboten.


* Das wir fahren (segeln) ist notwendig, das wir leben nicht.

Inseln der Winde

27. November 2012

Hannover - In Heidelberg hatte ich die Ausstellung “Inseln der Winde” verpasst. Endlich hatte ich die Gelegenheit, den Besuch in Hannover im Museum August Kestner nachzuholen.

Inseln der Winde schildert das maritime Leben auf den ägäischen Inseln der Bronzezeit, dem Lebensraum der Bewohner der Kykladen und Kretas im 3. und 2. Jahrtausend v. Chr. Die Ausstellung ist in drei Themenbereiche gegliedert. Am Anfang stehen der zeitliche Rahmen und der Lebensraum der Bewohner mit ihren Inseln und dem Meer. Daran schließt sich die Entwicklung des Schiffbaus mit seinen Materialien und Werkzeugen sowie die Nutzung der Schiffe an. Im dritten Themenbereich werden die landseitigen Einrichtungen der maritimen Kultur wie z. B. Häfen und das logistische Umfeld der Schifffahrt dargestellt.
Rekonstruktionen und detaillierte Modelle von Schiffen und Hafenanlagen der Minoer sowie eine umfassende Untersuchung der Seebedigungen in der Ägäischen Bronzezeit verdeutlichen das vielfältige Beziehungsgeflecht zwischen den Inselgesellschaften der Ägäis von 2800 bis 1500 v. Chr. und beleuchten die Hintergründe der erstaunlichen Entwicklung dieser ersten europäischen Hochkultur.

(Flyer der DEGUWA)

Thomas Guttandin ist Diplom-Designer. Er hat zahlreiche Ausstellungen konzipiert und beschäftigt sich seit einigen Jahren intensiv mit der Geschichte des ägäischen Schiffbaus. Von ihm stammen die Holzmodelle und zeichnerischen Schiffsrekonstruktionen.
Kontakt: guttandin@t-online.de

(mehr Informationen…)

inselnderwindeImpressionen einer Ausstellung

Scherben sind gebrannt

15. November 2012

Meißen / Wadersloh - Soeben erreichte mich die Nachricht aus Meißen. Unsere Scherben sind gebrannt und werden per Post an uns versandt. Herr Bormann hat sogar ein Bild der Kunstwerke angefügt.

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29.10.2012 - Archäologischer Keramikkurs

31. Oktober 2012

Hier der Artikel der sächsichen Landesarchäologen: (mehr…

Keramik - Lehrgang Video

30. Oktober 2012

Wadersloh - Ein Spaß der besonderen Art konnte ich mir mit dem Schnitt des Lehrgangsvideos erlauben. Ich habe diesmal auf alles verzichtet. Kein Kommentar, kein Titel, nichts…. ..nur die barocke Musik! Spricht doch für sich! Viel Spaß beim schauen. Dresden ist wirklich eine Reise wert!

dresden

Silicate, Tone und Porzelan

29. Oktober 2012

Dresden / Meißen - Zurück von einem anstrengenden, aber hervorragenden Wochenende. Bereits am Freitag konnten wir die Landesarchäologen Sachsens besuchen und sogar bis ins “Allerheiligste”, die Werkstätten und das Depot vordringen. Unter sachkundiger Führung wurden uns tiefe Einblicke in die Restauration der verschiedenen Materialien geboten.
Als Praxisteil durften wir uns beim Zeichnen versuchen:

zeichnung
Original und Zeichnung.

Am Samstag und Sonntag waren wir Gäste im Keramik Institut in Meißen. Am Freitag wurden wir von Frau Dr. Uebel in die Geheimnisse der Rohstoffe eingeweiht. Wie ist unsere “Erde” aufgebaut. Auf was trampeln wir jeden Tag herum. …und flugs waren wir auf der molekularen Ebene und bestaunten Kristalgitter. Unsere Fragen wurden sehr kompetent beantwortet. Ebenso beim Rundgang durch das Institut. Leider absolutes Foto- und Videoverbot.
(hier ist das Image-Video) Trotzdem absolut spannend, durften wir doch jedes Labor besuchen und uns die High-Tech ansehen.

Zweischichttonminerale Bild der USGS.

Zweiter Teil: Praxis!
Aufgabe: Jeder erhält ein Stück Ton und fertigt einen Scherben (so heißt der Rohling, vor dem Brennen). Eine Töpferscheibe kriegten wir nicht, wir durften auf die einfachste Weise, mit unseren Händen arbeiten.

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Mein Scherben. Hoffen wir, das er den Brand übersteht.

Bleibt noch, allen Organisatoren der DEGUWA, dem Amt für Landesarchäologie Sachsen und dem Keramik Institut Meißen herzlich zu danken. Ein hervorragendes Seminar, das wiederholt werden sollte.

Keramik-Seminar in Dresden

24. Oktober 2012


Wadersloh - Alle Sachen sind gepackt. Morgen gehts nach Dresden und Meißen zum Keramik-Seminar der DEGUWA. Wo sonst, als bei den Spezialisten für Ton und Porzelan könnte man besser lernen??

Auch einen Abstecher ins “Militärhistorische Museum” der Bundeswehr will ich machen. Schließlich präsentieren die ihre Sammlung hier.

Numismatik Semiar beendet

7. März 2012

Erlangen / Wadersloh

Erfolgreich konnte ich das Seminar zu Numismatik (Münzkunde) beenden. Das profanes “Geld” gar nicht so profan ist, konnte unser Dozent hervorragend transportieren. Im Altertum bestand zwischen den Göttern, den Menschen und deren “Machwerken” (wie dem Geld) eine metaphysische Beziehung. So finden sich die Stadtgottheiten und / oder andere Götter auf den ersten Münzen. Die kamen übrigens aus Kleinasien.

Erschreckend für eine Wirtschaftler: Das Geld ist, mit größter Wahrscheinlichkeit, für die Entrichtung der Steuern erfunden worden, und nicht für den Handel.

Erst die Griechen (die Drachme ist gerade wieder in aller Munde) benutzten die Silbermünze auch für den Handel. Besonders schöne Exemplare wurden in Sizilien geprägt.

Rom ist, mehr oder weniger, enttäuschend. Bronzemünzen mit einem Nominalwert. (So wie heute: Blechgeld, dem der Wert aufgedruckt ist.)

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Dafür waren die “Sonderausgaben” interessant! Meine Praxis-Übung war eine Gedenkmünze von Cäsar Augustus. Silber, 3,48 g schwer und 1,8 X 1,7 cm (un-) rund. Auf der Vorderseite der Kopf, auf der Rückseite ein Eichenkranz und die Inschrift “OB CIVIS SERVATUS” - (Augustus feiert sich für die Errettung des Volkes von Rom vor dem Bürgerkrieg.) Propaganda war eben schon damals nicht zu unterschätzen.

Zeichenrahmen fertig gestellt

9. Juni 2011

Wadersloh Nachdem wir die Teile bereits letzte Woche gekauft hatten, ist der Zeichenrahmen für die Unterwasserarchäologie nun fertig. Die spezielle neongelbe Schur haben wir in einer Werft als Takelgarn gefunden.

Jetzt fehlt nur noch die Freiwasser-Erprobung!

rahmen

Die Konstruktion wird über den Fund gestellt, mit Wasser geflutet und ggf. beschwert. Der Taucher schwebt über dem Rahmen und kann maßstabgerecht zeichnen.

WDR-Video

16. Juli 2010

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Hier jetzt der WDR-Beitrag in der OWL - Version. Für alle, die Regional Bielefeld nicht empfangen können.


Gütersloher betreiben Unterwasserarchäologie

11. Juli 2010

Lokalzeit OWL am Montag, den 12. Juli 2010
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tauchen_q120Der Gütersloher Tauchclub geht auf Schatzsuche. In einem Steinbruchsee bei Brilon lernen die Teilnehmer eines Unterwasserarchälogie-Kurses, wie man Fundstellen markiert und sie in eine Karte einträgt. Der “See im Berg” in Brilon-Messinghausen ist dafür ein ideales Übungsgewässer: klare Sicht und etliche Fundstücke sind garantiert. Der Kurs ist in NRW etwas besonderes, denn Unterwasserarchälogie ist eigentlich an der Küste oder in größeren Seen in Süddeutschland ein Thema.
unterwasserarchaeologie
Die Originale sind leider nicht mehr online.

Denkmal-gerechtes-Tauchen

11. Juli 2010

Videoaufnahmen auf dem Ponton

Dichtes Gedränge um die Kamera bei den Video-Aufnahmen auf dem Ponton.

Gütersloh / Messinghausen:

Der VDST und die DEGUWA veranstalteten am 10. und 11.07.2010 einen Lehrgang “Denkmal gerechtes Tauchen”. Bei dieser Zusammenarbeit soll Sporttauchern der nachhaltige Umgang mit Unterwasser-Denkmälern bzw. archäologischen Funden näher gebracht werden. Hierbei lernt der Sporttaucher unter anderem, welche rechtlichen Belange berücksichtigt werden müssen, welche Behörden informiert werden müssen und wie man den Fund wiederfindet, damit die Forscher auch zu ihrem Recht kommen. Die Bundesländer haben unterschiedliche Regelungen für den Verbleib von Funden, was es dem Sporttaucher nicht wirklich leicht macht.

Am Samstag den 10.07. hielt ich einen Vortrag über die Grabung von Santa Manza im Oktober 2009 und am Sonntag den 11.07. ging es nach Messinghausen, wo die Theorie praktisch untermauert wurde.

Drei Aufgaben hatten die Teilnehmer zu lösen:

1. Einen tiefen Tauchgang auf 35 Meter. Befestigen einer Boje und das Vermessen des Wracks. Es war nur ein Maß gefordert, aber es scheint so viel Spaß gemacht zu haben, das gleich eine Fülle von Daten erhoben wurde.

2. Einmessen einer “Marsch-Kompass-Zahl”, die das Auffinden des Wracks erleichtern soll. Hierzu sollte über Wasser die gesetzte Boje mit dem Kompass eingepeilt werden. Auch dies klappte reibungslos!

3. Ein etwas flacherer Tauchgang in ca. 20 Meter tiefe zum “Bully”. Der Bully ist ein Lieferwager der “Sprinter-Klasse”. Meine letzte Erinnerung war, er stände auf seinen 4 Rädern in ca. 20 Meter Tiefe. War wohl nicht mehr aktuell: Ein Gesteins-Rutsch hat den Bully umgeworfen. Er liegt jetzt im 45 Grad Winkel auf der Steuerbord-Seite, dekorativ umgeben von Geröll.
Dort sollten die Teilnehmer wieder Maße nehmen.

Begleitet wurde der Praxisteil von einen WDR - Fernseh-Team. Der Beitrag soll am 12.10.2010 in der “Lokal Zeit” im WDR-Fernsehn gebracht werden. Leider nicht bei allen Regional-Programmen. Aber auf der Site des WDR ist der Beitrag noch 7 Tage zu sehen.

Schaun wir mal!!

NAS III - Lehrgang erfolgreich beendet

24. Mai 2010

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Sonarfahrt mit der Argo.

Werbelinsee: In Zusammenarbeit der DEGUWA mit dem Kaffenkahn e. V. fand das Tauchcamp 2010 am Werbelinsee, Brandenburg, statt. Dort ergab sich die Möglichkeit im Rahmen des NAS - Ausbildungsprogramms das Seminar “Prospektion mit dem Side-Scan-Sonar” zu besuchen. Neben regelmäßigen Sonar-Ausfahrten mit der Argo, dem Forschungsboot des Kaffenkahn e. V. bot sich auch die Möglichkeit Kaffenkähne unter Wasser zu besuchen.

Ich konnte in der Zeit vom 10. - 15. Mai den NAS III - Lehrgang erfolgreich beenden.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme und den exzellenten Lehrgang an die Veranstalter.

Jahresrückblick 2009

28. Dezember 2009

Wadersloh:
Ein erfolgreiches und turbulentes Jahr geht seinem Ende entgegen. Zeit für einen kurzen Rückblick.
Es war ein langer Wahlkampf um das Amt des Bürgermeisters in Haltern am See. Die Bürger haben entschieden, und ich bin nicht Bürgermeister geworden.
Gerade diese Nicht-Wahl hat es ermöglicht, einen anderen Traum in die Tat umzusetzen. Mit dem Grabungsteam der DEGUWA (Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Unterwasserarchäologie) durfte ich 14 Tage auf eine unterwasserarchäologische Garbung gehen. Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmals an das Team. Es war eine aufregende Zeit mit Euch an Board der Galiotte.


Harry Meyer als Schlauchbändiger; Foto: Dr. M. Orgeldinger
Harry Meyer als Schlauchbändiger - Foto: Dr. M. Orgeldinger

Hafen für das Einchecken der Grabungs-Crew

13. Oktober 2009

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Wadersloh: Soeben habe ich den Eincheck-Hafen für die Grabungs - Crew recherchiert. Bonifacio im Süden von Korsika. Der Grabungsort bleibt natürlich geheim!

So sieht der Hafen aus der Luft, oder vom Satelieten her gesehen aus! Google-Earth sei es gedankt!

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